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Flugzeugfonds

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Flugzeugfonds

Bis zum Jahr 2005 waren Flugzeugfonds eine beliebte Anlageform in Österreich, da sie vor allem hohe Steuerersparnisse ermöglichten. Doch mit der Steuerreform 2005 gingen diese Steuerersparnisse verloren und die Flugzeugfonds verloren ihre Bedeutung. Erst in letzter Zeit werden in Österreich wieder Flugzeugfonds angeboten, da man sich auch an ihre weiteren Vorteile, neben der der nicht mehr vorhandenen Steuerersparnis, erinnert.

Flugzeugfonds sind immer geschlossene Fonds, meist in der Form von Leasingfonds. Bei einem geschlossenen Fonds können die Anleger innerhalb einer festgesetzten Zeichnungsfrist Anteile an diesem Fonds erwerben und müssen diese Anteile in der Regel bis zum Ende der Laufzeit des Fonds halten. Bei einem Flugzeugfonds beträgt diese Laufzeit meist 12 -16 Jahre.

Diese lange Laufzeit ist darin begründet, dass der Flugzeugfonds zunächst ein Flugzeug bauen lässt, welches dann für etwa 12 Jahre an eine Fluggesellschaft vermietet wird. Nach Ablauf der Mietdauer wird dann für circa vier Jahre ein weiterer Leasingnehmer gesucht und das Flugzeug anschließend verkauft.

Der Vorteil für die Investoren in einen Flugzeugfonds liegt darin, dass der Leasingnehmer sämtliche Betriebskosten, Wartungskosten sowie Kosten für Reparaturen übernehmen muss. Außerdem sorgen schon in den ersten Jahren Abschreibungen und Buchverluste dafür, dass das eingesetzte Kapital schnell an die Anleger zurückgeführt werden kann.

Selbst wenn die Fluggesellschaft, die das Flugzeug geleast hat, Insolvenz anmelden müsste, wären die Anleger in einen Flugzeugfonds gut abgesichert, da der Wert des Flugzeuges eine gewisse Sicherheit darstellt. Da außerdem heutzutage die meisten Fluggesellschaften ihre Flugzeuge leasen, sollte sich auch schnell ein neuer Leasingnehmer finden lassen.