Mischfonds
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Mischfonds
Mischfonds legen in verschiedene Assetklassen wie Aktien, Renten, Immobilien, Anleihen, Währungen oder Rohstoffe an. Damit sind sie das Gegenteil sowohl reiner Aktien-oder Rohstofffonds als auch das Gegenteil von Themenfonds.
Der Vorteil der Mischfonds liegt in der Mischung der Performancemöglichkeiten von Aktien und Rohstoffen mit den kontinuierlichen Renditen von Anleihen oder Renten. Das Risiko wird so gestreut, je nach Anteil einer Assetklasse kann das Risikoprofil des Mischfonds optimiert werden. In unsicheren Zeiten wie der Finanzkrise 2008 konnten so immer noch Renditen erzielt werden, auch wenn diese klein ausfielen. Reine Aktienfonds mussten in dieser Phase teilweise Verluste hinnehmen. Im normalen Geschäftsbetrieb investieren Mischfonds in der Regel 1:1 in Aktien und Anleihen, wobei es ihnen offen steht, das Verhältnis zwischen den Assets zu steuern, worin gerade die Kunst des Fondsmanagements besteht.
Den Lipper Gruppen-Award für österreichische Mischfonds gewann im Jahr 2011 die Veritas, speziell in der Kategorie gemischte Assets kleiner Gruppen der letzten drei Jahre. Lipper zählt zu kleinen Fondsgesellschaften Gruppen bis maximal 8,5 Milliarden Dollar verwalteten Vermögens. In der Assetklasse Mischfonds setzte sich die Veritas gegen 38 Mitbewerber durch, sie erzielte die besten risikoadjustieren Erträge, das sind diejenigen Erträge, deren Risiko von vornherein festgemacht worden war. Es wurden bei dem Award alle in Österreich zugelassenen Mischfonds bewertet. Die fünf Produkte der Veritas bestehen zum Beispiel aus maßgeschneiderten Fonds mit dem zentralen Vehikel der ETFs. Markus Kaiser, CEO von Veritas, kommentierte die Strategie seiner Fonds mit der Beschreibung regelbasierter Investmentstrategien, welche auch unter Risikoaspekten fortlaufende Mehrrenditen erzielen können.
