Rentenfonds
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Rentenfonds
Rentenfonds investieren in festverzinsliche Wertpapiere. Die österreichischen Rentenfonds wählen hierzu größtenteils Anlagen aus Österreich aus. Festverzinsliche Wertpapiere sind zum Beispiel Anleihen, Pfandbriefe oder Kommunalobligationen. Ihnen ist gemeinsam, dass ein Zinssatz von vornherein über eine bestimmte Laufzeit festgelegt und somit garantiert wird. Der Fonds wird gemanaged, indem nach neuen, attraktiven Anlagemöglichkeiten gesucht wird, wenn alte Anlagen ihr Laufzeitende erreicht haben beziehungsweise sich das Fondskapital durch den Zufluss neuer Investoren erhöht. Der Gewinn des Fonds besteht aus den Zinszahlungen der festverzinslichen Papiere sowie dem Handel mit Fondsanteilen, die börsennotiert sind.
In Zeiten sinkender Zinsen steigt der Wert der festverzinslichen Wertpapiere, da Anleger diese verstärkt in der Hoffnung auf später wieder steigende Zinsen nachfragen. Durch diese Kurssteigerung erhöht sich der Wert der Fondsanteile, der Wert der Zinserträge sinkt hingegen. In der Regel übersteigt die Wertsteigerung der Papiere bei weitem die Zinsdifferenz, sodass Rentenfonds bei sinkenden Zinsen höhere Renditen erwirtschaften können. Das Risikoprofil von Rentenfonds ist sehr konservativ auf langfristig orientierte Anleger ausgerichtet. Als sehr sicher gelten Staatsanleihen und die Anleihen der im ATX gelisteten Unternehmen, da man unterstellt, dass weder Staaten noch ATX-Unternehmen ohne Weiteres Konkurs gehen. Im Einzelnen gibt es noch mehr interessante Möglichkeiten für Rentenfonds.
Die österreichischen Rentenfonds wie die 3-Banken-Euro-Bond-Mixes A und T, den die Generali Managed, der Spängler Spar Trust oder der Kepler-Vorsorge-Rentenfonds wählen vornehmlich Anleihen der österreichischen Regierung und Unternehmensanleihen. Es werden hierbei Anleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten ausgewählt. Durch die Streuung der verschiedenen Rentenpapiere wird eine Risikominimierung erreicht, wobei die Rendite über dem Marktniveau liegt.
