Solarfonds
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Solarfonds
Solarfonds investieren in die Errichtung von Solaranlagen, wobei die Rendite durch die staatlich festgelegte Einspeisevergütung relativ sicher ist. Der Anleger erwirbt hierbei Anteile an den Solarfonds und profitiert einerseits von der jährlichen Gewinnausschüttung, andererseits sind die Anteile selbst handelbar.
Für die Rendite von Solarfonds sind zwei Kriterien entscheidend: Die Investitionskosten für die Anlagen, die stetig durch neue Technologien sinken, während die Effizienz steigt, und die staatlich festgelegte Förderung. Diese ist in einzelnen europäischen Ländern sehr unterschiedlich geregelt, weshalb auch der österreichische Fondsanleger über die Grenzen hinausschauen soll, da die Fonds nicht nur in nationale Anlagen investieren. Allerdings wurde die Einspeisevergütung in Deutschland gerade gesenkt, im Sommer 2011 soll ein Gesetz auf den Weg gebracht werden, welches sie noch weiter absenkt. In Österreich ist die Solarstromförderung durch das 2010er Gesetz einheitlich geregelt, wobei der österreichische Bundesverband für Voltaik eine starke Aufstockung der Mittel fordert, um den Anforderungen an eine ökologische Energiegewinnung gerecht zu werden. Derzeit beträgt die Vergütung bei Dachanlagen bis 20 KWp 38 ct/ KWh, in Deutschland liegt sie darunter (etwa 27 ct), in Frankreich weit darüber.
Den Fondsanleger interessiert noch eher die Rendite der Solarfonds, die auch durch gezielte Investition in die renditeträchtigsten Anlagen entsteht. Ein führendes deutsches Haus für geschlossene Fonds, die HCI Capital AG, bietet jetzt österreichischen Anlegern den HCI Energy 2 Solarfonds an, der in Photovoltaikanlagen auf Freiflächen und Dächern in Deutschland investiert. Interessant für die österreichischen Anleger ist hierbei, dass die auf deutschen Dächern erzielten Gewinne zunächst steuerfrei bleiben, später allerdings der heimischen Einkommenssteuer unterliegen.
